Kategorie-Archiv: Wirtschaft und Arbeit

Frankfurt: diese Großkonzerne beheimatet der Top-Wirtschaftsstandort

Frankfurt gehört zu den produktivsten Städten Europas. Das Pro-Kopf-Einkommen ist sogar noch höher als in Paris oder München – vor allem weil sich in der pulsierenden Metropole zahlreiche Großkonzerne angesiedelt haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass es in Frankfurt die höchste Arbeitsplatzdichte Deutschlands gibt. Doch welche Branchen sind in Frankfurt besonders stark vertreten? Welche Unternehmen haben ihren Sitz vor Ort und schaffen zahlreiche Arbeitsplätze?

Chemie & Lebensmittel

Der Industriepark Höchst gehört zu den größten Standorten der chemischen und pharmazeutischen Industrie Europas. Auf dem rund vier Quadratkilometer großen Werksgelände haben sich mehr als 90 Unternehmen angesiedelt, die sich rund 800 Labor- und Bürokomplexe teilen. Dazu zählen beispielsweise Sandoz, ein Pharmahersteller von Generika, DyStar, ein Textilfarbenhersteller und Bayer CropScience, die sich dem Pflanzenschutz verschrieben haben.

Aber auch große Lebensmittelkonzerne haben in Frankfurt Fuß gefasst: So gibt es Zweigstellen vom weltgrößten Nahrungsmittelkonzern Nestlé und auch vom Schweizer Unternehmen Ferrero. Die größte Brauerei Deutschlands, die Radeberger Gruppe, hat ihren Sitz ebenfalls in Frankfurt. Auch in 16 anderen Standorten produziert Radeberger Bier und alkoholfreie Getränke.

Auto & IT

Wer einen Job in der Automobilbranche sucht, hat in Frankfurt  viele Möglichkeiten. So haben sich dort beispielsweise Fiat und Kia, ein südkoreanischer Kraftfahrzeughersteller, angesiedelt. Vor den Toren der Stadt gibt es weitere Niederlassungen, beispielsweise von Opel, Jaguar oder Saab. In den Nachbarstädten Frankfurts sind außerdem Skoda, Mazda, Honda, Hyundai und Seat vertreten. Wenn Sie also nach einer Arbeit in diesem Sektor suchen, ist Frankfurt ein guter Ausgangspunkt, um die ideale Stelle zu finden.

Ähnlich sieht es im IT-Bereich aus. In Frankfurt sitzt beispielsweise T-Systems, ein Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie, der zur Deutschen Telekom gehört. Aber auch DB Systel, ein Dienstleister derselben Branche, der zur Deutschen Bahn gehört, beschäftigt viele Mitarbeiter in Frankfurt.
Sie suchen vor allem nach Unternehmen, die Computerspiele entwickeln? Auch solche Konzerne gibt es in Frankfurt. Darunter der Spieleentwickler Deck13, der durch Jack Keane bekannt wurde, und Crytek, dessen Hauptsitz 1999 nach Frankfurt verlegt wurde.

Tourismus

Mit großen Namen kann Frankfurt auch in der Touristik punkten. So haben sich in der Metropole einige wichtige Abteilungen der Deutschen Bahn angesiedelt, darunter die DB Regio AG und die DB Fernverkehr AG. Die Deutsche Bahn ist das größte Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Mitteleuropa und schon seit einiger Zeit international aktiv.

Wer sich dagegen eher für Reisebüros interessiert, wird nach kurz oder lang auf REWE Touristik stoßen. Neben dem Lebensmittelhandel hat REWE sein Geschäft schon vor einigen Jahren ausgebaut und DER und LTU übernommen. Spezialisten für Sprachreisen wie Kaplan International haben sich ebenfalls in Frankfurt  etabliert.

Finanzen

Doch vor allen Dingen ist Frankfurt ein wichtiger Finanzstandort, der zu den bedeutendsten Finanzzentren weltweit zählt. Hier sind zum Beispiel die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank, die Commerzbank und die Deutsche Bank vertreten. Neben den Universalbanken, die weltweit zahlreiche Niederlassungen haben, hat sich in Frankfurt auch die größte deutsche Direktbank ING-DiBa angesiedelt. Auch die großen drei Ratingagenturen fühlen sich in Frankfurt zu Hause: Fitch Ratings, Moody’s und Standard & Poor’s beschäftigen in Frankfurt zahlreiche Mitarbeiter.

Egal, in welcher Branche Sie Ihre Karriere fortsetzen wollen – Frankfurt bietet als leistungsstarke Metropole günstige Voraussetzungen, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

e-Learning Roadshow in Frankfurt am 22.11.2011

Der Top-Anbieter von e-Learning Lösungen für Unternehmen, die SkillSoft NETg GmbH, veranstaltet am Dienstag, den 22. November 2011 eine besuchenswerte Roadshow in Frankfurt a. M. (NH Frankfurt City). Unternehmer, Personalmanager, Personalentwickler und HR-Experten haben die Gelegenheit, bei diesem Event e-Learning hautnah zu erleben und können sich bei Fingerfood in und Live-Vorführungen in entspannter Atmosphäre ausführlich beraten lassen. Die Anmeldung ist möglich unter der Internetadresse http://www.skillsoft.de/roadshow. Die Teilnehmerplätze sind limitiert.

Leiharbeit und ihre Fron

Mainhattan am Hauptbahnhof, da flatterten zusammengetackerte Blätter im Luftzug an- und abfahrender Züge am Bahnsteig. Ich fing an zu lesen:

Sklavenmarkt in Rom

Slave Auction or Slave Market in Rome

Vor kurzem kam ich zur späten Stunde an einer Bar in Frankfurt mit einem Mann ins Gespräch, der bereits einen eher flotten Tango mit dem Weingeist tanzte. Nur ein Glas Wein später stellte sich heraus, dass es sich um einen Personalvermittler handelte. Ich saß eigentlich nur neben ihm; es drängte ihn wohl, mir etwas zu erklären. Trotz seines nicht ganz so geringen Alkoholpegels drückte er sich sehr deutlich aus – die Inhalte waren noch klarer:

Wenn man die Wahl hat, hat man die Qual – man ist selbstbestimmt. Doch was ist, wenn man sich durch eine finanzielle Not heraus gezwungen sieht mit einem Zuhälter zu liebäugeln? Was, wenn man sich sogar unter Androhung von harten Sanktionen des Staates unter Druck gesetzt fühlt? Wo bleiben dann die Würde und die Selbstbestimmung? Die Rede ist von den ALG II-Empfängern. Hauptsache irgendwie Kohle (r)anschaffen und seine Vita für den potentiellen Arbeitgeber attraktiv machen? Auch wenn man alle sechs Monate bei der Zeitarbeitsfirma neu angestellt wird und aus Sicht des Kündigungsschutzes regelrecht ständig Vogelfrei ist! Wenigstens bewahrt das Bundesurlaubsgesetz die Huren davor, dass der besagte Mädchenhirt zum Urlaub in der Zeit zwingen kann, in welcher gerade kein Freier in Aussicht steht. Doch zum Glück wird man am Ende in eine ersehnte Festanstellung eingeführt, oder nicht? Wenigstens darf man sich ab dem 1. Mai dieses Jahres auf eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze von 7,79 Euro in der Zeitarbeitsbranche freuen. Sie wurde eingerichtet, um den vielleicht harten Schlag durch die ebenfalls ab dem Tag der Arbeit 2011 erweiterte Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU zu puffern, denn dann kommen Arbeitsnehmerkonkurrenten aus Polen, Tschechien und weiteren Ländern auf uns zu. Bei einer angenommenen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden wird man somit in etwa 930 Euro netto haben, wovon noch Lebenshaltungskosten und insbesondere Fahrtkosten zur Arbeit bezahlt werden müssen. Jetzt vergleichen wir das doch einmal: Das ALG II würde bei einer alleinlebenden Dirne um die 800 Euro betragen – jedoch hätte sie keine Fahrtkosten. Somit wird man, insbesondere durch eventuelle Steuerrückerstattungen, vielleicht knapp ohne staatliche Hilfe leben können, was doch immerhin schon mal ein Anfang sein wird. Die genannten Werte sind nur Schätzungen und werden im Einzelfall natürlich variieren. Aber das Folgende trieft nur so von Fakten.

Aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass mehr als die Hälfte aller Zeitarbeitskräfte innerhalb von drei Monaten wieder ohne Beschäftigungsverhältnis sind. Lediglich 10% kommen über die Leiharbeit zu einer Festanstellung. Mit zunehmendem Qualifikationsgrad wächst die Chance, in eine unbefristete Beschäftigung zu wechseln. Er muss mit durchschnittlich 20% weniger Geld als ein Stammbeschäftigter klarkommen – entsprechend ist auch die empfundene gesellschaftliche Degradierung dieser Ausgebeuteten. Das Ergebnis zeigt, dass der Arbeitsmarkt eine Drei-Klassen-Gesellschaft geworden ist. An der Spitze befinden sich die Angestellten in Vollzeit (60%), gefolgt von den Teilzeitarbeitnehmern (30%). Die Leiharbeiter und andere befinden sich an dritter Stelle. Aber was hat das schon mit diesen Hartz-Geschichten und ALG-II-Sachen zu tun? Laut DIW Berlin stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer seit der Hartz-Reform 2004 mit enormem Tempo. Das zeigen auch die Daten der Bundesagentur für Arbeit: Im August 2003 betrug die Zahl der Leiharbeitnehmer 371.309. Seit 2004 stieg die Zahl kontinuierlich bis Juli 2008 auf 823.101 – mehr als doppelt so viele wie in 2003. Im Jahr 2000 lag sie noch bei 340.000 Zeitarbeitnehmern. Doch als die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007 auch die Realwirtschaft zum Ende des Jahres 2008 erreicht hatte, brachen die Zahlen der Leiharbeiter merklich ein – im April 2009 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit nur noch 580.092 Leiharbeiter. Bis Oktober 2010 stieg die Anzahl der Leiharbeiter wieder – auf ganze 923.000 Menschen.

Machen wir nun, um überhaupt die Entwicklung zu dieser möglich gewordenen prekären Lebenssituation nachvollziehen zu können, einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit: Schon im antiken Griechenland und danach im Römischen Reich war die Sklaverei ein Mittel, um einen Teil der Menschen in einen bequemen Status zu bugsieren und diesen zu halten, ohne selbst unangenehme Arbeiten verrichten zu müssen oder fremdbestimmt zu leben. Nach dem Untergang des Römischen Reiches entwickelte sich im frühen Mittelalter das Lehnswesen. In diesem Feudalismus manifestierte sich die frühere Sklavenhaltergesellschaft in neuem Gewand (Heiliges Römisches Reich) und durchlief eine Entwicklung bis in die frühe Neuzeit hinein. Die Untertanen der Grundherren – neben den Pächtern und Hörigen, welche sich mehr oder minder aus freien Stücken vom Großgrundbesitzer abhängig machten, gehörten zu den Abhängigen auch die Leibeigenen – hatten Abgaben und Frondienste zu leisten, die zu herausragend angenehmen Lebensqualitäten der über ihnen Stehenden führte. Doch für diesen Gehorsam erhielten die Untergebenen Schutz und Schirm (Misserntenkompensierung u. Ä.) – dafür hätte man auch eine Versicherung mit angemessenen Beiträgen abschließen können. Die „freien“ Bauern waren jedoch wehrpflichtig – man bedenke: Kriege und Fehden gab es fast jedes Jahr. So arbeitete man einen großen Teil seines Lebens für den übermäßigen Wohlstand einiger Weniger. Nicht umsonst heißt es „ … nach Gutsherrenart“. Gerade die Leibeigenen wurden im Gegensatz zum Sklaven nun eher wie Hunde anstatt Waren betrachtet. Das Herrchen hatte eine gewisse Verantwortung für den Leibeigenen, und das Mündel gar einige „Rechte“. In den Bauernkriegen, welche im ersten Viertel des sechzehnten Jahrhunderts stattfanden, wehrten sich dann die Unterjochten und wurden blutig niedergeschlagen. Erst die Bauernbefreiung durch die Agrarreformen des 18. und 19. Jahrhunderts führte zu einem halbwegs menschenwürdigen Dasein. Die industrielle Revolution förderte den Wohlstand für alle bis in unsere heutige Zeit hinein. Die Gesellschaftspyramide des Kapitalismus ersetzte letztendlich die alte Lehnspyramide. Bauern wurden zu modernen Lakaien, die nicht nur durch die Hartz-Gesetze ihre neuen Geißeln fanden.

Aber bleiben wir bei der Knute für unsere Bedrängten, die nur noch den Abstieg in die Obdachlosigkeit gehen können, wenn sie nicht auf den Pfad des Prekariats überwechseln: Das AÜG und die damit legitimierten Vasallen der Arbeitnehmerüberlassungsunternehmen. Wie dachten einst die gelehrten Advokaten darüber? In der Bundesrepublik Deutschland war seit Anbeginn ihrer Zeit die Bundesanstalt (neuerdings „Bundesagentur“) für Arbeit alleinige kostenfreie Arbeitsvermittlungsinstitution. Ergo waren private Arbeitsvermittler verboten. Doch auf welchen rechtsethischen Gedanken basierte diese Entscheidung? Ein Auszug aus dem Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) von Frank Oschmiansky, Diplom-Politologe, gibt einen kurzen und klaren Einblick zu dieser Fragestellung:  „Eine verfassungsrechtliche Grundsatzentscheidung aus dem Jahr 1967 bestätigte das Vermittlungsmonopol. Die Richter führten aus, dass man verhindern wolle, dass private Arbeitsvermittler sich an den Notlagen und der Hilflosigkeit von Arbeitsuchenden sowie deren geschäftliche Unerfahrenheit durch hohe Vermittlungsentgelte bereichern.“ Es sollte aber auch verhindert werden, dass die Stammbelegschaft in mögliche Entleihbetriebe wechselt. Doch dann begann das Zeitalter der Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: 1972 wurde mit dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) der Startschuss gegeben. Der Nährboden für die Zeitarbeitsbranche war geboren – jedoch nur, um diesen Spross in geordnete Bahnen wachsen zu lassen: Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, jedoch nicht auf Kosten des Arbeitnehmers, oder etwa doch? An diesem Gesetz (AÜG) wurde in den kommenden Jahren bis zum Zäsurjahr 2004 (Hartz-Gesetze) geschliffen: 1985 wurde die erlaubte Überlassungsdauer von 3 auf 6 Monate verlängert – es folgten weitere Verlängerungen in Etappen bis zum Jahr 2004, in welchem die Überlassungshöchstdauer dann komplett aufgehoben wurde. Aber um den vermieteten Arbeitnehmer endgültig „vogelfrei“ zu erklären, musste es ermöglicht werden, ihn je nach „Auftragslage“ wiederholt zu kündigen und wieder einzustellen. Das Hindernis dieses Vorhabens nannte man Wiedereinstellungssperre und wurde ebenfalls 2004 aufgehoben! Nun darf sich ein Arbeitnehmer, wenn er will, vermieten lassen, ohne die begründete Annahme und Hoffnung zu haben, dass er noch über die maximale Probezeit von 6 Monaten hinaus bei der privaten Arbeitnehmerüberlassungsfirma angestellt bleiben wird, um in den Genuss des Kündigungsschutzes zu kommen – wer will das auch schon? Nach 6 Monaten im Arbeitsverhältnis bräuchte ein Arbeitgeber ja auch einen Kündigungsgrund, was doch an sich schon unerhört ist, oder? Vergessen dürfen wir aber niemals, dass diese Kränkungen und Demütigungen nur diejenigen betreffen, die eigentlich keine Wahl mehr haben – also in gewisser Hinsicht gezwungen sind.

Alle übrigen Proletarier, die eine realistische und lebenssichernde sowie würdevolle Alternative haben, sehen diese Arbeitskraftvermietung schlicht als eine Möglichkeit in den ersten Arbeitsmarkt ohne AÜG-Bindung zu gelangen, oder können dieser Zeitarbeit gar etwas abgewinnen – immerhin können sie selbstbewusst  und eigenmächtig verhandeln, ohne bei Nichteinhaltung einer Auflage eine Form der Bestrafung durchstehen zu müssen – wie sie für ALG-II-Empfänger vorgesehen sind. Im Wesentlichen findet man diese SGB II-Opfer in den unteren Schichten unserer Gesellschaft. Da, wo Chancengleichheit fragwürdig und eine moderne Form der Sklaverei geschaffen wird. Denn wenn ein Mensch mit seiner Arbeit sich und seine Familie versorgen will und vielleicht auch im Kapitalismus aufsteigen möchte, so gelingt dies nur, wenn er nicht von vornherein auf moderne perfide Art unterdrückt und ausgebeutet wird! Dabei Spielt die Psychologie eine wesentliche Rolle, aber auch die Würde des strebenden Individuums. Denn wenn ein strebsamer Arbeitnehmer nicht in reguläre Arbeit kommt, so muss er in Zeitarbeit, wenn er ganz unten angekommen ist. Dort wird er praktisch in seinen Rechten eingeschränkt. Nun untersteht er nicht mehr freiwillig nur dem Arbeitgeber, sondern einem Luden, der ihn prostituiert – noch einen Schritt mehr fremdbestimmt, wenn man sonst nur Penner werden kann. Ein stetiger Konkurrenzkampf mit Festangestellten, Stigmatisierung als Arbeitnehmer zweiter Klasse, meist ein geringeres Einkommen als ein Kollege in Festanstellung, eine wahrhaftig erlebte Demütigung. Da ist sie dann, die Peitsche, die auf einen einschlägt und brüllt: „Sei so gut wie du kannst, damit du vielleicht übernommen wirst. Mach’s für `nen Euro weniger und stocke auf, vielleicht wird es dann was.“ Doch was, wenn dies nur jedem Zehnten gelingt (s. o.)? Für die einen Erfahrung und freudige Abwechslung, wo andere ihre Hölle finden. Ein Dauerzustand, ein Teufelskreis aus dem man nur schwer herauskommt! Auf Dauer führen diese prekären Arbeitsverhältnisse bei den meisten betroffenen Menschen zu psychischen Problemen, die es wiederum immer schwerer machen überhaupt noch aus dieser Misere herauszugelangen. Versetzen sie sich mit all Ihren empathischen Fähigkeiten einmal in diese Lage – herrlich, oder? Wenn man ein Sadomasofreund ist. Doch so gehen wir nun mal mit den „Schwächsten“ in unserer Gesellschaft um, die keine Wahl haben (bis auf den endgültigen sozialen und finanziellen Abstieg) – wir halten sie klein und erschweren einen Aufstieg per Dekret.

Schauen wir uns nun einmal die Welt da draußen an, wie sie heute ist. Gibt es Anhaltspunkte für neuzeitliche Ausbeutung und gar Frondienste? Scheinbar schon: Das weltweit größte Personalvermittlungsunternehmen der Welt heißt Adecco. Es wirbt auf seiner Seite damit, dass es jeden Tag mehr als 600.000 Arbeitskräfte und 100.000 Unternehmen zusammenbringt. Schaut man nun mal in den von Adecco veröffentlichten Berichten zu 2010 nach, findet man einen Umsatz von 18,68 Milliarden Euro. Zieht man nun alle Aufwendungen ab und schaut nach dem Jahresüberschuss (Reingewinn), dann springt die Zahl von 423 Millionen Euro hervor – 2009 waren es noch 8 Millionen Euro! Das scheint nun so weiterzugehen. Doch sind diese Reingewinne nicht schlicht und ergreifend die puren Renditen aus Vermietungen von Menschen? Wenn ich einen Menschen an jemanden vermittle, alle meine Aufwendungen verlange, auch eine angemessene Bezahlung für meine Umstände (Arbeit) und dann noch etwas mehr einfordere – ist das dann nicht Ausbeutung in Reinstform? Mein Sklave trägt jedoch nun eine Toga und ist so geistig umnebelt, dass er nur diese an sich sieht. Teilen wir die 423 Millionen Euro durch 600.000 Arbeitskräfte, so erbringt jeder Bauer eine Fron im Wert von 705 Euro im Jahr 2010. Schach und matt! Geht unsere Gesellschaft seit den letzten Jahren einen historischen Schritt zurück? Wie wäre es, wenn die Kirche beispielsweise eine Arbeitnehmerüberlassungsfirma gründete, die gleichen Konditionen wie andere Zeitarbeitsfirmen anböte, jedoch die Kosten für die Firmen, an die vermietet würde, minimal hielte, indem diese christliche Zeitarbeitsfirma so kalkulierte, dass explizit kein Reingewinn entstünde. Es fände sich auf dem Markt kein günstigeres Zeitarbeitsunternehmen mehr und aus ethischer Sicht dürfte man sich dann wohl wohler fühlen! Der in irgendeiner Form sozusagen rückgeführte Reingewinn würde dann entweder dem Arbeitnehmer oder Mieter zugutekommen – auf jeden Fall aber erhielten die Lehnsherren und Vasallen keine Frondienste mehr, weil sie im Konkurrenzkapitalismus zerfleischt würden, wenn sie ihre Jahresüberschüsse nicht auch abstimmten. Könnte dieser Traum einer Milchmädchenrechnung entsprungen sein, ist das alles ein Hirngespinst?

So wie dieser Personalvermittler redete, war er vielleicht doch eher ein Sklavenmoralist im Anzug – kurz sah ich ihn vor meinem geistigen Auge im blutverschmierten, anachronistischen und vollends abgewrackten Frack! Gerade zum Ende des Abends schien er mir mit seinem Utopia doch sehr geistesabwesend. „Soll sie doch alle der Teufel holen!“, warf ich abwertend ein. Dieser erbärmliche Moralapostel spuckte daraufhin regelrecht spöttisch: „Tut Adecco doch!“ Adecco als Herr der Fliegen, Mephistopheles, als moderner Beelzebub – welch ein interessantes Bild.

Aber was denkt die Kirche denn offiziell über die angeblich Gegeißelten unserer Gesellschaft und die Arbeitnehmerüberlassung? Einen Hinweis darauf fand ich im Bistum Fulda? Die Stiftung SkF, welche durch den Bischof von Fulda Heinz Josef Algermissen im November 2007 gegründet wurde, lud im Januar dieses Jahres in die Theologische Fakultät zu einem Vortrag ein, dessen Titel „Zum Glück gibt es Arme“ schon erahnen ließ, welchen Standpunkt der Klerus vertrat. Referent war Pater Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach: „Der Glaube, dass der Markt an sich alles regeln kann, und die Verdrängung von Moral und Religion haben zur Verschärfung der Armut geführt.“ Gerechtigkeit habe etwas mit Gleichheit zu tun; und Armut sei kein Schicksal, sondern sie werde gemacht durch die Nicht-Armen. Aus seiner Sicht sind Beispiele hierfür die Leih- und Zeitarbeit. Er ging sogar so weit, von einem „Bürgerkrieg der Regierungen gegen die Hartz-IV-Empfänger“ zu sprechen. An dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass dieser Mann heute zu den bekanntesten Sozialethikern in Deutschland zählt. Wie war das noch mal: „Die Richter führten aus, dass man verhindern wolle, dass private Arbeitsvermittler sich an den Notlagen und der Hilflosigkeit von Arbeitsuchenden sowie deren geschäftliche Unerfahrenheit durch hohe Vermittlungsentgelte bereichern.“

Ras Al-Khaimah – das bessere Dubai!

Dubai ist dank tausender Firmengründung und hunderten Hotels bei fast jedem Deutschen bekannt, doch die wenigsten Menschen wissen, das die Vereinigten Arabischen Emirate weitere Steueroasen hat. Die Ras Al-Khaimah RAK Freezone gilt als die OASE der VAE, kein Wunder, noch ist die Gegend touristisch eher unentschlossen und dadurch als Freihandelszone verschiedene Vorteile geniesst. So fallen dort weder Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer noch Einkommensteuer an. Unternehmer, die im Internet tätig sind, haben hier besonders gute Voraussetzungen, da sie unabhängig von ihrer Umgebung arbeiten können.

6000 Firmen in RAK

Die RAK Freihandelszone, auch RAK FTZ genannt, legt weiter zu, bereits 6000 Firmen aus 100 Nationen der Welt sind bereits vor Ort registriert und alleine 2010 gab es 17% mehr Neugründungen, als im vergangenen Jahr.

Der Suchmaschinenoptimierer, der Affiliate Webmaster und auch der Webdesigner, alle können weltweit tätig werden, lediglich ein Internetanschluss und ein Computer sind notwendig.

Steuerexperten empfehlen die VAE für verschiedene Zwecke z.B. Wohnsitz Zypern + RAK Freezone Firmengründung. Der Arbeitnehmer lässt sich bei seiner eigenen Zypern Firma einstellen und die RAK Firma vereinnahmt einen Grosteil des Gewinns, kauft damit Immobilien in Zypern und vermietet diese Immobilie an die Zypern Firma. Die Zypern Firma vermietet einen Teil der Immobilie, als Wohnfläche für private Zwecke günstig an den Arbeitnehmer und der Arbeitnehmer, zahlt damit fast gar keine Steuern, ganz legal und das in der EU. Weitere Fallbeispiele sind hier zu lesen: http://www.vae-firma.com/pages/fallbeispiele-offshore-rak.php

Sonnenschutzplissees in Frankfurt am Main

In der Mainmetropole – bei Banken, Privathaushalten und bei kleinen und mittleren Unternehmen, werden Plissee-Faltstore zunehmend beliebt. Viele Frankfurter greifen auf diese moderne Form des Sonnenschutzes zurück. Auch wenn in Frankfurt das Sparsyndrom nicht so stark ausgeprägt ist wie anderswo – gibt es derzeit eine Neujahrs-Rabattaktion bei www.plissee-experte.de bei der Rabatt auf alle Plissees im Online-Shop gegeben wird.

Aber auch jetzt schon ist es offensichtlich, dass der Trend der Vergangenheit weiter fortgesetzt wird. In Frankfurt sind Plissees inzwischen bekannter und beliebter als die klassischen Rollos und Jalousien. Im Rhein Main Gebiet werden Trends gemacht. Bei der Heimtextilmesse neueste Fenstertrends bestaunen heißt es wieder vom 12. bis 15. Januar 2011 in der Frankfurter Messe.

Bei Plissee-Experte.de kann im Übrigen die gesamte Kollektion kostengünstig frei Haus bestellt werden. Es fallen in Deutschland keine Versandkosten an. Alle Plisseejalousien sind in wenigen Tagen versandfertig. Bei über 300 Produkten, finden alle Frankfurter ihr Wunsch Plissee Online.

Offshore Belize Firma gründen

Bei der Vielfalt an Offshore Ländern zur Gründung einer Offshore Firma haben Unternehmer eine grosse Auswahl: Belize, Seychellen, St. Vincent, BVI, Panama, Delaware (USA), Hongkong und die Vereinigten Arabischen Emirate sind alles Steueroasen für die Offshore Firma in Panama Firmengründung.

Bis auf die Buchhaltungspflicht in den Seychellen unterscheiden sich die meisten Länder nur bei den Preisen. Günstig ist es eine Offshore Firma in Belize zu gründen, teurer hingegen in Panama oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Warum sollte man überhaupt eine Offshore Firma gründen?

Offshore Firmen unterliegen keinerlei Steuern, erlauben Business mit Anonymität (durch Treuhänder) und eignen sich auch zur Abschreckung von Abmahnanwälten für das Impressum. Häufig dient eine Offshore Firma einfach nur dem Schutz von Vermögenswerten und steuerfreie Übertragung von Immobilien ohne Änderung im Grundbuch.

Eine Offshore Limited oder auch Offshore Gesellschaft genannt, kann völlig legal und einfach über das Internet gegründet werden. Die steuerlichen Vorteile legal zu nutzen, erfordert aber in der Regel einer sehr guten Beratung und rechtlich sauberen Gründung eines Konstrukts, damit es mit den Steuerrechten des Wohnsitzes nicht in Konflikt gerät.

Wie finde ich einen guten Anbieter zur Firmengründung Offshore?

Ideal ist ein Anbieter der deutsche rechtssichere Beratung und Gründung anbieten kann, seinen Firmensitz jedoch nicht in Deutschland hat.

Vermeiden Sie deshalb Anbieter mit DE-Domain oder Serverstandort Deutschland.

Nach Möglichkeit sollten Sie Zwischenhändler / Vermittler vermeiden, sie verteuern nur die Kosten der Gründung und haben in der Regel nicht die fachliche Erfahrung, wie Profis die sich seit Jahren auf die Firmengründung im Offshore spezialisiert haben.

Wichtig: Sollten Sie eine Offshore Firma in Belize gründen, wäre es steuerlich kontraproduktiv nach Belize zu ziehen, da die Steuerfreiheit nur für Firmen gilt, die ihren Umsatz ausserhalb von Belize erzielen.

 

Promotionaktion bei druckbombe.de: kostenlose Visitenkarten bis 24.12.2010

Die Hanauer Internet-Druckerei druckBOMBE.de verschenkt ab sofort an jeden Neukunden 200 Visitenkarten im 4/0 Farbdruck. Bei einer Kundenneuanmeldung auf der Druckplattform druckbombe.de können kostenlose Visitenkarten bezogen werden, auch die Versendekosten werden nicht berechnet. Die Promotionaktion ist zeitlich sowie von der Auflage her begrenzt und ist für Geschäftsleute gedacht, welche die Bestellung von Geschäftspapieren bei einer Online-Druckerei einmal testen wollen. Die Gratis-Kampagne läuft noch bis 24. Dezember 2010, nur die die ersten 5.000 Bestellungen werden berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, liess druckBOMBE.de in einer Pressemeldung verlauten. druckbombe.de liefert vor allem Werbedrucksachen wie Plakate, Flugblätter, Folder, Aufkleber, Kataloge, Prospekte und Geschäftsdrucksachen wie Briefbögen, Umschläge, Postkarten, Etiketten – und das schnell und in sehr guter Qualität. Noch ein Plus der Hanauer ist, dass sie Druckdaten unbürokratisch und kostenlos optimieren und sogar korrigieren. Mit ca. 50 Angestellten betreut die Druckerei Firmen aller Grössen und Branchen sowie Hotels, Restaurants, Klinken, Werbeagenturen, Grafikbüros in Frankfurt/Main, im Rhein-Main-Gebiet und bundesweit.

Kontakt: druckBOMBE.de, Inh. Claus Ebert,  Frankfurter Landstrasse 52, 63452 Hanau/Hessen, Telefon: 06181 – 44085850, E-Mail: info-at-druckbombe.de, Weblog: http://blog.druckbombe.de.

Geld sparen mit Druckbombe.de

Sie machen für Ihren Verein nebenher etwas Marketing und sind verantwortlich für Drucksachen, wie Eintrittskarten, Broschüren oder Flyer? Oder Sie wollen ab und zu für den Privatgebrauch etwas günstig drucken lassen? Falls ja, sollten Sie nicht vergessen, beim nächsten Mal bei einer günstige Onlinedruckerei anzufragen. In Frankfurt a. M. bzw. im Rhein-Main-Gebiet ist hier beispielsweise, die Onlinedruckerei Druckbombe.de zu nennen, die sich auch auf Kleinstauflagen bei Postern, Hochzeitskarten, sonstigen Einladungskarten oder Postkarten für Kleinunternehmen, Vereine und Private spezialisiert hat. Weitere Hinweise und Tipps zum Thema Drucken, Digitaldruck, Offsetdruck, etc. sind im Weblog der Hanauer Druckerei zu finden. Kontakt: druckbombe.de, Onlinedruckerei, Inh. Claus Ebert, Frankfurter Landstr. 52, 63452 Hanau/Hessen, Telefon 06181 / 440 858 50, Mail: info(at)druckbombe(punkt)de, Weblogs: http://blog.druckbombe.de (deutsch); http://blog.stampaitalia.it (italienisch).

Steuerberater im Rhein Main Gebiet ?

Hallo,
Bis Mai muss ja mal wieder die Steuererklärung gemacht und ans Finanzamt geschickt sein und ich denke bei all den vielen Neuerungen muss dann doch mal ein Steuerberater ran. Gerade bei der Kilometerpauschale hat sich ja was getan und ich habe mal irgendwo gelesen, dass man da besser einen profi ran lässt, um später noch Einspruchrechte geltend machen zu können.
Wei jemand, ob die Steuerberater von der Rhein Main Treuhand nur in Aschaffenburg tätig sind oder auch im Frankfurter Vorland arbeiten ?
Oder hat sonst jemand gute Tipps im Rhein Main Gebiet ?