Vortrag zum Datenschutz am 7. März 2015

Wer sich für Datenschutz und seine Auswirkungen im Alltag interessiert, sollte sich das IT Law Camps in Frankfurt am Main nicht entgehen lassen. Am Samstag dem 7. März findet hier ein offener Austausch zu aktuellen juristischen Themen in der IT-Branche statt. Dabei wird sich intensiv mit Fragen des Datenschutzrechts beschäftigt.

Programm wird erst am Veranstaltungsmorgen festgelegt

Das LawCamp ist eine Konferenz, die auf dem Konzept des BarCamps beruht. Bei dieser Form des Zusammentreffens ist es üblich das Programm der Veranstaltung erst am Tag der Konferenz zusammenzustellen. Dabei besitzt jeder Teilnehmer die Möglichkeit einen eigenen Vortrag oder Workshop einzubringen. Der Vorteil dieser bisher noch eher unbekannten Veranstaltungsform liegt in der gemeinschaftlichen Gestaltung des Konferenzprogramms. Das führt zu einer offeneren und kommunikativeren Atmosphäre, als sie bei gewöhnlichen üblich ist.

Warum ist Datenschutz von so großer Bedeutung?

Mit dieser Frage hat sich auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITCOM, näher beschäftigt. Für sie bestehen drei Grundpfeiler, die im Zuge der Datensicherheit aufgegriffen werden. Dazu zählt zunächst die unbefugte Einsichtnahme der Daten zu verhindern, das jedoch eine große technische Herausforderung mit sich bringt. Weiterhin soll die unrechtmäßige Datennutzung vermieden werden, sodass interne Mitarbeiter nur die Informationen sehen, die relevant sind. Zu guter Letzt ist es das Ziel die Ordnungsmäßigkeit der Daten sicherzustellen. Das bedeutet, dass keine Daten verloren gehen sollen oder manipuliert und gefälscht werden können.

Deutschen ist Datenschutz wichtig

Dass das LawCamp seinen Fokus besonders auf das Datenschutzgesetz legt, zeigt wie aktuell und brisant das Thema ist und auch in Zukunft noch sein wird. Viele Umfragen belegen zudem immer wieder, dass Deutschen dem Datenschutz im Vergleich zu anderen Staaten mehr Bedeutung beimessen.

Neben der Geschichte, die uns lehrte, wie gefährlich es sein kann, wenn Unbefugte persönliche Daten in die Finger bekommen, sind auch die jüngsten Medienberichte nicht ganz unschuldig, dass sich der Blick hinsichtlich des Datenschutzes geschärft hat. Edward Snowden zeigte auf, dass wir in einer auf Datenauswertung basierenden Gesellschaft leben unter bis dato ungeahnten Ausmaßen.

Besonders gefährlich: die digitale Sorglosigkeit

Verschiedene Meinungsumfragen zeigen, dass trotz dieses Wissens viele Deutsche immer noch sorglos ihre persönlichen Daten im Netz preisgeben. So heißt es hier beispielsweise: „Jeder Zehnte benutzt für die Registrierung bei Gewinnspielen oder Online-Games separate Mailaccounts“. Das zeigt, dass die Gefahr des Datenklaus oder der Weitergabe an Dritte vielen immer noch nicht bewusst ist. In der gleichen Onlineumfrage stellte sich zudem heraus, dass über ein Viertel der Befragten kein Programm zum Schutz gegen Viren installiert habe. Das IT Law Camp wird diese Tatsache hoffentlich zum Anlass nehmen, noch anschaulicher auf den Datenschutz hinzuweisen.

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