Archiv für den Monat: Oktober 2012

Musik in Frankfurt

Musik ist in der heutigen Zeit aus unserem Leben gar nicht mehr weg zu denken. Bei den meisten Menschen beginnt der Tag direkt mit Musik, sei es nun bei wecken durch das Radio, oder aber auf dem Weg zur Arbeit.

Und nicht nur hier lieben wir es uns von Musik umschmeicheln zu lassen. Auch in der Freizeit sind dem Frankfurter keine Grenzen gesetzt was die Musik angeht. In unser schönen Stadt stehen uns viele Möglichkeiten zur Verfügung. Ob es nun bei tollen Konzerten in der Commerzbank Arena ist, oder auch kleiner Auftritte im „Das Bett“. Wer Musik in seinem Leben haben möchte wird bei uns keine Probleme haben.

Besonders interessant ist auch zu beobachten das viele Frankfurter dazu neigen auch in den eignen vier Wänden sich für den hochwertigen Musik und Video Genuss zu begeistern, so ist zu beobachten das immer mehr Menschen in Shop für Hifi einkaufen, als bei den bisherigen Discountern. Bei vielen gehört die komplette Heimkino-Anlage schon einfach zum guten Ton.

Persönlich kann ich diesen Schritt sehr gut nachvollziehen, denn es gibt nicht umsonst den Spruch. My Home is my Castle! Daher sollte man es sich so schön wie möglich machen und dazu gehört wie wir alle wissen in unseren Leben auch Musik. In diesem Sinne: Frankfurt ist die versteckte Hauptstadt der Musik, nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Haushalten der Menschen.

Planen und Bauen – Frankfurt im Wandel?

Nicht nur in meiner Wahlheimat Berlin, nein, auch in Frankfurt am Main wird momentan viel gebaut. Jedes mal wenn ich nach längerer Abwesenheit wieder einmal in meiner alten Heimatstadt bin überrascht es mich, wie sich manche Teile von Frankfurt erneut verändert haben. So bin ich vor zwei Jahren das erste Mal seit den 1990ern mal wieder in die Gegend um das Stadtschulamt gekommen. Wer die Gegend früher gekannt hat, der wird sich erinnern, dass da eigentlich nicht viel war. Außer dem Stadtschulamt. Ich glaube, die ganze Fläche zum Main hin bis zum Deutschherrnufer war damals noch unbebaut. Aber auch im übrigen Sachsenhausen hat sich einiges getan.

Der Riedberg

Ich bin ja auch immer wieder positiv überrascht, dass nicht nur Gewerbeimmobilien gebaut werden sondern auch mal was gegen die notorische Wohnraumknappheit getan wird. Ein gutes Beispiel dafür ist die Bebauung des Frankfurter Riedbergs. Gut, im großen und ganzen sieht das auch alle nach eher hochpreisigem Wohnen aus. Aber wenn es dann dazu dient, andere Viertel der Stadt etwas zu entlasten, dann finde ich dieses Projekt ganz gut. Und was die Infrastruktur anbelangt wird ja auch einiges geboten. Ein ganzes Gymnasium entsteht dort wie ich bei meinem letzten Besuch dort erfahren habe. Bisher besteht die Schule mehr oder weniger aus Containern – hat ja bestimmt auch seinen Reiz. Überhaupt ist da ziemlich viel auf Kinder ausgerichtet. Ich glaube an die sechs Kindergärten gibt es schon. Na ja, in fast jedem Vorgarten liegen Kinderspielsachen und ich denke mal für Eltern mit Kindern ist das echt ganz attraktiv, dort zu wohnen. Das Zentrum des neuen Stadtteils in ein Einkaufszentrum mit Geschäften und einem Café (oder sind das mehrere – erinnere mich nicht mehr genau). An sich sieht das ja nicht schlecht aus, ist aber halt alles so wahnsinnig neu und gerade bei Gastronomie finde ich es einfach schwierig, wenn die Lokalität sozusagen keine Geschichte hat. Das hat halt so was von Gastronomie/Café/Kneipe in einer Mall oder dem Berliner Hauptbahnhof. Außerdem gibt es noch ein Ärztezentrum, was sicherlich auch von Nutzen ist. Wobei es da ganz auf die dort praktizierenden Ärzte ankommt. Also gerade, wenn es sich um Fachärzte handelt, zu denen man sich ja nicht mit einer Grippe schleppen muss, da würde ich persönlich dann doch eher einen längeren Weg in Kauf nehmen. Überrascht war ich neulich zu lesen, dass das Ärzteportal Doxter jetzt auch mit Ärzten in Frankfurt kooperiert. Ich habe über diese Plattform einen ganz guten Zahnarzt in Berlin gefunden, wer das nun auch mal für Frankfurt ausprobieren möchte, der kann das hier tun. Egal wie, solche Ärztehäuser können an sich eine ganz gute Sache sein, wobei die ja eher in Neubauvierteln zu finden sind.

Das Bahnhofsviertel

Ein anderes Viertel, was seit Jahren im Umbruch zu sein scheint ist das Frankfurter Bahnhofsviertel. Eigentlich mache ich jedes mal einen Abstecher dorthin, wenn ich in Frankfurt bin. Ich finde, dieses Viertel hat einfach etwas sehr weltstädtisches. Ich weiß gar nicht so genau, ob das an der hohen Dichte an Altbaubestand liegt oder an den ganzen internationalen Geschäften dort. Früher war das dort immer total verrufen und ehrlicherweise wollte ich dort auch nie wohnen. Wobei sich diese Einstellung jetzt geändert hat. Aber noch 1996 hätte ich eine Wohnung mit Bad und Küche in der Taunusstraße haben können und habe zugunsten eines Apartments mit Mini-Bad und ohne Küche („unsere Mieter machen sich mal ein Nudeln auf ner Kochplatte warm“ hahaha…) in der Schweizer Straße gerne darauf verzichtet. Solche Veränderungsprozesse – genannt Gentrification und dem ein oder anderen fachlich Interessierten sicherlich aus Berlin bekannt – wie sie momentan im Bahnhofsviertel stattfinden werden oftmals kritischer betrachtet wie die Neubaumaßnahmen auf dem Riedberg, aber nachvollziehen kann ich das nur zum Teil. Hier kann man einen ganz guten Artikel lesen zur gegenwärtigen Situation im Bahnhofsviertel. Klar, wenn sich ein Viertel verändern soll, dann wird es auf Dauer nicht mehr so bleiben wie früher. Sonst würde sich ja nichts ändern. Und das Viertel wie das Quartier auf dem Riedberg eher was für gut verdienende zu sein scheint ist ja auch klar – immerhin fließt in die Entwicklung ja ein ganzer Batzen Geld… Abschließend bleibt mir noch zu sagen dass ich gespannt bin, wohin sich die Stadt noch entwickelt wird und vor allem, wie die neue alte Altstadt mal aussehen wird. Doch das ist ein Thema für´s nächste Mal.