Frankfurter Sehenswürdigkeiten

Frankfurt bietet seinen zahlreichen Besuchern ein tolles multikulturelles Freizeitangebot und ist in jedem Fall eine Reise wert. Auch wer sich für die Sehenswürdigkeiten der großen Metropole interessiert, wird hier nicht zu kurz kommen.Die Stadt am Main hat sich seit dem Mittelalter zu einer sehr bedeutenden Handelsstadt in Europa entwickelt. Wer sich für seine Historie interessiert und bei einem Besuch „alte Spuren der Vergangenheit“ entdecken möchte, ist mit der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten gut bedient.

Da gibt es den Römer. Er ist seit über 600 Jahren das Rathaus von Frankfurt, in dem die damaligen Kaiser ein- und ausgegangen sind. Zudem ist es eines der Ältesten des Landes. Sein Bau ist prachtvoll und der Balkon legendär. Dort haben schon Fußballstars und Könige gestanden.

Der Frankfurter St-Bartholomäus-Dom ist für seine Touristen eine Attraktion und gilt als Geheimtipp. Man hat auf seiner Aussichtsplattform einen schönen Panoramablick über die ganze Stadt. Sein Turm ist 95m hoch und wer ihn erklimmen mag, muss 300 Stufen in einem engen Treppenhaus überwinden.

Dann gibt es den MAIN TOWER, die Landesbank der Stadt, die aus zwei ineinander verschachtelten Hochhäusern besteht. Das eine Haus ist 170m hoch, das andere misst 199,5m und ist rund. Eine vollverglaste Fassade mit unverspiegeltem Glas zieht täglich eine Vielzahl von Besuchern in ihren Bann. Man kann die Aussichtsplattform besuchen und hinterher im hauseigenen Restaurant gemütlich einkehren. Im 53. Stock befindet sich das höchste Fernsehstudio in Europa.

Das Höchster Schloss, mit einem trocken gelegten Wassergraben und einer Ringmauer aus dem 14. Jahrhundert, beherbergt mehrere Museen und lockt mit seiner Geschichte im Sommer zum Höchster Schlossfest.

Der Frankfurter Hof ist eine angesehene Dreiflügelanlage der Neurenaissance von 1875 und besitzt schlossartige Dimensionen. Am dortigen Kaiserplatz steht ein sehenswerter Springbrunnen, dessen Anblick man sich nicht entgehen lassen sollte.

Auch die Stadtrundfahrt Frankfurt sollte man in jedem Fall mitmachen. Dabei erlebt man Sightseeing pur in einem Doppeldecker-Bus und kann entspannt die schönsten Sehenswürdigkeiten Frankfurts erleben.

Die Judengasse aus dem Jahre 1462 zeigt mit ihren archäologischen Resten, wie es im 15. bis 18. Jahrhundert dort ausgesehen hat. Sie erinnert an die Geschichte der ermordeten Frankfurter Juden und deren Ghettos. Am Börneplatz kann man sich in der Börnegalerie eine Sonderausstellung dazu ansehen.

Die Bockenheimer Warte aus dem Jahre 1434, diente zur Verstärkung der damaligen Landwehr und besitzt einen imposanten spätgotischen Wehrturm. Zu Füssen dieses Turmes findet einmal in der Woche ein Frankfurter Wochenmarkt statt.

Am Frankfurter Opernplatz, der 1944 zerbombt und wieder neu aufgebaut wurde, kann man ausruhen und die zahlreichen Straßencafés genießen. Auch Feste für Kinder und Open Air Veranstaltungen finden hier regelmäßig statt. Am Abend wird der Platz mit vielen Lichtern angestrahlt und wirkt sehr malerisch. Er ist auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp.